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Die jeweiligen Fonds dürfen nicht innerhalb der USA oder US-Staatsbürgern oder in den USA ansässigen US-Personen zum Kauf angeboten oder an die Vorgenannten verkauft werden. Die nachfolgend veröffentlichten Dokumente und deren Inhalte dürfen weder in den USA noch in anderen Ländern, in denen keine Vertriebszulassung für den jeweiligen Fonds besteht, verbreitet werden. Einzelheiten zu den diesbezüglichen Beschränkungen entnehmen Sie den jeweiligen Verkaufsunterlagen der betreffenden Investmentfonds.

Sofern die nachfolgende Webseite und deren Inhalte in englischer Sprache zur Verfügung gestellt werden, so erfüllt dies lediglich den Zweck eine unverbindliche Leseübersetzung bereitzustellen.

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Diese Informationen richten sich ausschließlich an Vertriebspartner und dürfen Kleinanlegern, potenziellen Kleinanlegern und professionellen Kunden nicht zur Kenntnis gebracht werden.

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Active Ownership Report

Mit dem „Active Ownership Report“ möchten wir einen Einblick geben, wie Investoren Veränderungen unterstützen und für mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft sorgen können. Der Report zeigt das Engagement ausgewählter Aktienfondsmanager aus den Sauren Nachhaltigkeitsfonds an Praxis-Beispielen auf.     

Veränderungen unterstützen. Mehrwerte generieren.

Mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft

Wie können eigentlich Investoren für mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft sorgen?

Zwei Wege sind grundsätzlich möglich. Der erste führt über die Entscheidung für oder gegen den Kauf der Aktie eines Unternehmens. Entsprechend wird es leichter oder schwieriger für das Unternehmen, zukünftig neues Kapital aufzunehmen. Auf diese Weise kann man indirekt das gewünschte Unternehmen unterstützen. 

Der zweite und unseres Erachtens nach wirkungsvollere Weg, positiven Einfluss zu nehmen, ist die Rolle als verantwortlicher Gesellschafter eines Unternehmens. Dieses „Active Ownership“ beginnt mit einer bewussten Wahrnehmung der Stimmrechte auf der Hauptversammlung. Konsequent umgesetzt beinhaltet es auch einen aktiven und direkten Dialog mit dem Management des Unternehmens. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und das Unternehmen zu nachhaltigem Wirtschaften zu bewegen. Studien belegen, dass über diese Form des Engagements tatsächlich positiver Einfluss auf Unternehmen ausgeübt werden kann. 

Gut umgesetzt führt „Active Ownership“ daher zu „mehr ESG“ und fördert nachhaltiges Wirtschaften. Das heißt zum Beispiel Rücksichtnahme auf die Umwelt, schonender Umgang mit Ressourcen, fairer Umgang mit den Mitarbeitern und weitsichtige Führung des Unternehmens. Von diesem nachhaltigen Handeln, das über kurzfristige Optimierung der Gewinne hinausdenkt, profitiert nicht nur das Unternehmen, sondern letztlich wir alle. Es kann aber auch dazu beitragen, Unternehmen wirtschaftlich erfolgreicher zu machen und damit die Renditechancen der Anleger zu verbessern. 

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und Expertise können wir bei Sauren die Fondsmanager identifizieren, die nicht nur gute Investoren sind, sondern sich auch als engagierte „Active Owner“ auszeichnen. Über das „Active Ownership Reporting“, das wir bei den Fondsmanagern halbjährlich anfragen, können wir dieses Engagement nachvollziehen. Denn wir wollen das Kapital unserer Kunden ja in die richtigen Hände legen.

Mit den nachfolgenden Inhalten wollen wir Ihnen einen Einblick in die Arbeit unserer Manager und ihr „Active Ownership“ geben.

  • Michael Viehmann ist Vorstand der Sauren Fonds-Research AG, Mitglied des Sauren Portfoliomanagement Teams und verantwortlich für das Thema Nachhaltiges Investieren. 

Sauren Active Ownership Reporting

Um das Engagement ausgewählter Aktienfondsmanager für mehr nachhaltiges Wirtschaften transparent zu machen, haben wir das „Sauren Active Ownership Reporting“ entwickelt. Zum wiederholten Mal haben wir bei unseren Aktienfondsmanagern detaillierte Informationen zu ihrem Vorgehen angefordert. Das „Active Ownership Reporting“ deckt zwei Themengebiete ab:

Abstimmungsverhalten

Im ersten Teil analysieren wir das Abstimmungsverhalten der Manager auf den Hauptversammlungen. Dabei achten wir vor allem darauf, ob der Fondsmanager sich bei wichtigen Themen selbst einschaltet und auf Basis von detaillierten Unternehmenskenntnissen seine Entscheidungen trifft, oder ob er lediglich dem Rat externer Beratungsfirmen folgt.

Engagement

Der zweite und wichtigere Teil betrachtet das aktive Engagement gegenüber dem Management der Portfoliounternehmen: Welche Themen aus den Bereichen Umwelt, Soziales und guter Unternehmensführung wurden wann und wie angesprochen und mit den Unternehmen diskutiert?

Das Engagement ausgewählter Aktienfondsmanager

Im ersten Halbjahr 2021 haben unsere Manager auf Hauptversammlungen über rund 8.000 einzelne Beschlusspunkte abgestimmt. In 700 Fällen haben sie gegen Vorschläge der Unternehmensführung votiert. 

Es kam bei rund 90 dokumentierten Kontakten mit den Unternehmen zu einem aktiven Engagement mit dem Ziel, Transparenz zu schaffen und durch die Platzierung wichtiger Punkte aus den Bereichen Umwelt, Soziales sowie guter Unternehmensführung positiven Einfluss zu nehmen. Einige Beispiele dieser Engagements finden Sie nebenstehend.

Lebensmittelverschwendung reduzieren

Im Dialog mit Danone im zweiten Quartal 2021 hinterfragte einer unserer Aktienfondsmanager die Einzelheiten des Ziels, die Lebensmittelabfälle bis 2030 zu halbieren. Nach Schätzungen wird ein Drittel der Joghurts verschwendet – während des Produktions- und Vertriebsprozesses oder bei den Verbrauchern. Als eine Lösung des Problems drängte der Fondsmanager insbesondere auf den Einsatz neuer Bioschutztechnologien zur Verlängerung der Haltbarkeit von Joghurts. Danone hat in puncto ESG einen guten Ruf, nimmt aber nach Meinung des Fondsmanagers nicht proaktiv genug Stellung zu diesem wichtigen Thema. Er fordert die offizielle Verabschiedung einer klaren Strategie und wird den Vorgang im Unternehmen weiter eskalieren, sollte es zu keinem befriedigenden Ergebnis kommen. 

CO2-Emissionen verringern

Wincanton ist ein britisches LKW-Logistikunternehmen, bei dem einer unserer UK-Aktienfondsmanager seit einiger Zeit investiert ist. Er diskutierte mit dem Vorstand der Firma lange über die Pläne des Unternehmens, den CO2-Ausstoß der Fahrzeugflotte zu senken. Es gibt verschiedene Ansätze, aus Sicht des Managers wäre die Einführung einer Emissionsüberwachung der LKW-Flotte ein wichtiger Baustein. Das ist auch für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von Logistikunternehmen ein wichtiger Meilenstein, weil die Verringerung von CO2-Emissionen diese stark beeinflusst. 

Mikroplastik filtern

Einer unserer Asien-Aktienfondsmanager kontaktierte gemeinsam mit anderen Investoren das Management von Samsung und eines weiteren asiatischen Herstellers von Waschmaschinen. Sie drängen darauf, dass die Unternehmen sobald wie möglich Filter einbauen, um Mikroplastik aus dem Waschwasser zu filtern. Die Technologie dazu wird gerade entwickelt. Es ist Ziel von Samsung, die Filter bis 2023 einzubauen. Es wird erwartet, dass der Einbau von solchen Filtern ab 2025 in der EU vorgeschrieben sein wird. 

Faire und angemessene Gehälter

Einer unserer US-Aktienfondsmanager hat im Juni 2021 mehrere uns vorliegende Schreiben an das Unternehmen Booking.com geschickt und die Management-Vergütung für 2020 kritisch hinterfragt. Unter anderem wurde das Gehalt des Finanzvorstands 2020 deutlich erhöht, obwohl der Umsatz des Konzerns in diesem Jahr um 55 % zurückging und 23 % der Belegschaft entlassen wurden. Der Manager ist der Ansicht, dass diese Vergütungspraktiken nicht im besten langfristigen Interesse der Aktionäre sind, da sie zu Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern führen und Fehlverhalten unter den Führungskräften fördern können.  Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, bringt der Fondsmanager das Thema als Tagesordnungspunkt auf die nächste Hauptversammlung ein.

„Active Owner“ Franz Weis im Kurzinterview

Herr Weis, Sie verfolgen mit Ihren Fonds eine nachhaltige Anlagestrategie. 

Was zeichnet diese Strategie aus?

Unser Investmentansatz basiert auf einer detaillierten Analyse der Unternehmen, in die wir investieren. Das schließt insbesondere auch ESG-Merkmale ein. Unternehmen, die schlechtere ESG-Merkmale haben, werden von uns niedriger bewertet und Unternehmen mit überdurchschnittlichen ESG-Merkmalen werden höher bewertet und somit belohnt. Als langfristige Investoren legen wir darüber hinaus großen Wert auf den regelmäßigen direkten Austausch mit den Managern der Unternehmen. 

Welches Ziel verfolgen Sie im Dialog mit den Unternehmen?

Durch den Austausch lernen wir die Strategie und Kultur des jeweiligen Unternehmens besser kennen und können Nachhaltigkeitsthemen gezielt hinterfragen. Wir identifizieren Chancen und Risiken sowie mögliche Verbesserungspotenziale. In diesem Fall geben wir dann gerne unser Verständnis von sinnvollen Maßnahmen weiter und versuchen bei den Unternehmen Veränderungen anzustoßen. Unser zentrales Ziel ist es, die nachhaltige Entwicklung und das Wachstum der Geschäftstätigkeit zu fördern. 

Können Sie uns Beispiele Ihrer Aktivitäten nennen?

Im Jahr 2021 haben wir uns bei der Hälfte der Unternehmen aktiv engagiert, die sich derzeit im Comgest Growth Europe Opportunities Fonds befinden. Darunter war zum Beispiel der deutsche Sportartikelhersteller Adidas.

Bei welchen Themen sind Sie bei Adidas aktiv geworden?

Wir haben mit dem Vorstandsvorsitzenden von Adidas über das heikle Thema Menschenrechte in China gesprochen. Wir begrüßen und unterstützen, dass das Unternehmen keine Baumwolle aus der Region Xinjiang bezieht, für die es immer wieder Vorwürfe von Unterdrückung und Zwangsarbeit der dort lebenden Uiguren gibt. Adidas ist aufgrund der Entscheidung allerdings in China unter Druck geraten, was sich auf den Umsatz und das Wachstum ausgewirkt hat. China ist für das Unternehmen ein wichtiger Markt. Trotz des öffentlichen Drucks in China hält Adidas aber bisher daran fest, keine Baumwolle aus der Region zu beziehen. Wir haben mit Adidas diskutiert, wie es durch die lange Präsenz in China und durch die Unterstützung des lokalen Sports gelingt, widerstandsfähig zu sein und die eigenen Überzeugungen weiter zu vertreten.

Franz Weis ist ein erfahrener Experte für Aktien europäischer Unternehmen. Seit 2005 arbeitet er in Paris als Fondsmanager bei der Fondsgesellschaft Comgest. Langfristiges und nachhaltiges Investieren genießt in seiner Arbeit einen zentralen Stellenwert. 

Über eine detaillierte „ESG“-Unternehmensanalyse hinaus nutzen Franz Weis und sein Team die besondere Möglichkeit eines aktiven Fondsmanagers: den Dialog mit dem Management der Unternehmen. Als langjähriger und wichtiger Investor im Segment der europäischen Aktien kann er dabei auf Augenhöhe mit den Unternehmensführungen sprechen.